Atlas kognitiver Verzerrungen

Generierungseffekt

Auf Englisch: Generation effect

Gedächtniseffekt

Ein Gedächtniseffekt: Wir behalten Informationen besser, wenn wir sie selbst hervorbringen, als wenn wir sie nur lesen oder hören. Das hilft beim Lernen, und es ist ein Grund, warum wir uns an eigene Ideen besser erinnern als an die anderer.

Im Alltag

Wer auf Karteikarten die Lücken selbst ausfüllt, behält mehr als jemand, der nur die vollständigen Antworten noch einmal liest.

Beim Lernen für eine Prüfung denkst du dir zu jeder Regel ein eigenes Beispiel aus, statt die Beispiele im Buch zu lesen, und diese Regeln bleiben viel besser hängen als die, die du nur durchgelesen hast.

Warum dein Kopf das tut

Was wir anfangen, auch zu beenden, ist meist eine gute Strategie: Ein Gehirn, das bei jedem Hindernis aufgäbe, würde nie etwas fertig bekommen. Dass wir schätzen, was wir schon haben, was wir aufgebaut und wofür wir gearbeitet haben, hält uns bei der Stange und schützt unsere Ressourcen. Ein Verlust kann mehr schmerzen, als ein gleich großer Gewinn uns nützt, also ergibt Vorsicht bei Verlusten oft Sinn.

Die Familie in 30 Sekunden: Begonnenes beenden

Worauf du achten kannst

Achte darauf, wenn du nur fertige Antworten und Beispiele liest, statt dir eigene auszudenken.

Was du tun kannst

Dieser Effekt kann für dich arbeiten: Frag dich beim Lernen selbst ab oder erkläre Gedanken in eigenen Worten, statt sie noch einmal zu lesen.

Gleiche Familie: Begonnenes beenden

QuellenSlamecka & Graf (1978)Wikipedia

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Gedächtniseffekt · Begonnenes beenden

Generierungseffekt

Ein Gedächtniseffekt: Wir behalten Informationen besser, wenn wir sie selbst hervorbringen, als wenn wir sie nur lesen oder hören. Das hilft beim Lernen, und es ist ein Grund, warum wir uns an eigene Ideen besser erinnern als an die anderer.